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	<title>aiweiwei.blog.hausderkunst.de &#187; Kunstvermittlung</title>
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		<title>Bowl of Pearls &#8211; Infos</title>
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		<pubDate>Thu, 31 Dec 2009 13:54:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[claudiaec]]></dc:creator>
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		<category><![CDATA[Ai Weiwei]]></category>
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		<category><![CDATA[politischer Aktivist]]></category>

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		<description><![CDATA[Bowl of Pearls (2006) scheint sich kritisch auf die so genannten chinesischen „eisernen Reisschüssel&#8221;  zu beziehen, einem Begriff der während des Kommunismus in Gebrauch war und sich auf den chinesischen Sozialstaat bezog, der jedem seiner Einwohner eine angemessene Lebensmittelversorgung und Behausung garantieren sollte. Im Laufe der Jahre wurde die &#8220;Eiserne Reisschüssel&#8221;, die den Menschen in [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Bowl of Pearls</strong> (2006) scheint sich kritisch auf die so genannten chinesischen „eisernen Reisschüssel&#8221;  zu beziehen, einem Begriff der während des Kommunismus in Gebrauch war und sich auf den chinesischen Sozialstaat bezog, der jedem seiner Einwohner eine angemessene Lebensmittelversorgung und Behausung garantieren sollte. Im Laufe der Jahre wurde die &#8220;Eiserne Reisschüssel&#8221;, die den Menschen in China bislang die Grundsicherung garantiert hatte, aber immer mehr zu einer ‚Schüssel aus Papier&#8217;. Heute haben viele Menschen gar keine &#8220;Schüssel&#8221; mehr, trotzdem müssen sie irgendwie überleben.</p>
<p>Ai Weiwei ersetzt das Eisen der Reisschüssel durch zerbrechliches Porzellan. Und anstelle der Reiskörner benutzt Ai Weiwei Süsswasserperlen, die für die heutige Gesellschaft stehen können, mit seiner Leidenschaft für materiellen Reichtum und die Verletzlichkeit der Wirtschaftsblase.</p>
<p><img class="size-medium wp-image-1210" title="claudiaec_bowl_of_pearls" src="http://aiweiwei.blog.hausderkunst.de/wp-content/uploads/2009/11/sl382913-300x225.jpg" alt="Bowl of Pearls" width="300" height="225" />Bowl of Pearls</p>
<p>Die Perle, im Chinesischen chu, spielt eine große Rolle sowohl in der Kunst als auch in der Mythologie des Landes. Sie zählt zu den so genannten „Acht Schätzen&#8221; und man sagt ihr magische Kräfte nach. So soll sie unter anderem gegen Feuer helfen. Die Perle steht für Reinheit und Kostbarkeit.</p>
<p>Erste Überlieferungen, in denen Perlen erwähnt werden, stammen aus dem chinesischen Geschichtsbuch von Shu King aus dem Jahr 2206 v. Chr. („&#8230; erhielt König Yu Perlen als Tribut vom Fluss Hwai &#8230;&#8221;).</p>
<p>Die echte Perle steht auch in China für Kostbarkeit und Reinheit, Weisheit und Würde. Auch hier begegnet man der Sage, dass Muscheln während eines Gewitters durch den Donner geschwängert würden und in ihnen dann im Schein des Mondes Perlen wüchsen. Ungeachtet dieser poetischen Legende sollen in China schon lange, ehe dies in Japan üblich wurde, Zuchtperlen hergestellt worden sein..</p>
<p>Ai Weiwei drückt in Bowl of Pearls offen seine Kritik an der Politik der chinesischen Regierung aus, denn was für den westlichen unkundigen Betrachter erst fremd wirkt, ist für den gebildeten Chinesen Teil seiner Geschichte und er weiß sofort, auf welche Assoziation sich der Künstler bezieht:</p>
<p style="text-align: center;">Die «eiserne Reisschale» der sozialistischen Grundversorgung, aus der jeder Chinese in der Mao-Ära gleich viel oder gleich wenig erhielt, unabhängig davon, was er leistete, ist nicht mehr garantiert.</p>
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		<title>Bowl of Pearls</title>
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		<pubDate>Sat, 19 Dec 2009 16:49:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[claudiaec]]></dc:creator>
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		<description><![CDATA[Bowl of Pearls, 2006, Porzellanschüssel und Süßwasserperlen, 43cm, Ø 100cm Ai Weiwei setzt sich in seinen Werken mit traditionellen chinesischen Materialien auseinander. So finden sich in der Ausstellung Objekte aus Keramik, Ton, Tee, Holz antiker Tempel und Porzellan. Die Arbeit Bowl of Pearls aus dem Jahr 2006 zeigt ein rundes blaues Porzellangefäß, welches bis zum [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Bowl of Pearls, 2006, Porzellanschüssel und Süßwasserperlen, 43cm, Ø 100cm</p>
<p>Ai Weiwei setzt sich in seinen Werken mit traditionellen chinesischen Materialien auseinander. So finden sich in der Ausstellung Objekte aus Keramik, Ton, Tee, Holz antiker Tempel und Porzellan.</p>
<div id="attachment_1210" style="width: 310px" class="wp-caption alignnone"><img class="size-medium wp-image-1210" title="claudiaec_bowl_of_pearls" src="http://aiweiwei.blog.hausderkunst.de/wp-content/uploads/2009/11/sl382913-300x225.jpg" alt="Bowl of Pearls" width="300" height="225" /><p class="wp-caption-text">Bowl of Pearls</p></div>
<p>Die Arbeit <strong>Bowl of Pearls</strong> aus dem Jahr 2006 zeigt ein rundes blaues Porzellangefäß, welches bis zum Rand mit schillernden Süßwasserperlen gefüllt ist.</p>
<p>In <strong>Bowl of Pearls</strong> arbeitet Ai Weiwei erneut mit dem mathematischen Maß von einem Meter. Er beschränkt sich nicht auf den Kubus mit seinen quadratischen Abmessungen, wie er es in <strong><a href="http://aiweiwei.blog.hausderkunst.de/?p=1074">Cube of Light</a></strong> (2006) oder <strong>Ton of Tea</strong> (2006) tut, sondern er wendet die Maßzahl auf den Durchmesser der Schüssel an. An Stelle der Kantenlängen von einem Meter bei <strong>Ton of Tea</strong>, nutzt Ai einen Durchmesser von exakt einem Meter.</p>
<p>In <strong>Bowl of Pearls</strong> greift der Künstler auf ein Bild der Ära Mao  zurück, welches er kritisch und zeitgemäß transponiert &#8211; die Eiserne Reisschüssel, einst das Schlagwort für die lebenslange Versorgung eines Arbeiters durch den chinesischen Staat.</p>
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		<title>Prototype of The Wave</title>
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		<pubDate>Sun, 15 Nov 2009 19:01:01 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Prototype of The Wave, 2004, Porzellan, 12 x 32,5 x 23cm In einer kleinen Vitrine vor der monumentalen Installation von Template findet sich eine fast unscheinbare Porzellanskulptur mit dem Titel Prototype of The Wave. Prototype of The Wave Prototype of The Wave ist eine kleine, sich auftürmende Porzellanfigur in Form einer kräftigen, graugrünen, krallenartigen Welle. [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Prototype of The Wave, 2004, Porzellan, 12 x 32,5 x 23cm</p>
<p>In einer kleinen Vitrine vor der monumentalen Installation von <em>Template</em> findet sich eine fast unscheinbare Porzellanskulptur mit dem Titel <em>Prototype of The Wave</em>.</p>
<p><img class="size-medium wp-image-1187" title="claudiaec_prototype_for_the_wave" src="http://aiweiwei.blog.hausderkunst.de/wp-content/uploads/2009/11/sl382942-300x225.jpg" alt="Prototype for The Wave" width="300" height="225" />Prototype of The Wave</p>
<p><em>Prototype of The Wave</em> ist eine kleine, sich auftürmende Porzellanfigur in Form einer kräftigen, graugrünen, krallenartigen Welle. Die Skulptur ist aus feinstem südchinesischen Porzellan gefertigt. Stilisiert besteht das Werk aus einer geraden, fast quadratischen Basis, die sich in fünf sich übereinander türmenden Wellen aufwölbt. Das Element Wasser wird zusätzlich durch die feine dunkelblaue Bemalung verstärkt, die die Welle einleitet. Die weiße, gerade Basis der Skulptur wurde mit kleineren maritimen Ornamenten verziert. Darunter kann man eine sehr feine ornamentale  Zeichnung erkennen, die stilisierte Wellenbögen darstellt.</p>
<p>Aus dieser spiegelglatten See heraus formieren sich, angedeutet durch die blauen Schattierungen, kleine schuppenförmige Kräuselwellen, die sich erst auftürmen, um dann zu einem ausgeprägten hohen Wellenberg mit sich überbrechenden Wellenkämmen zu werden.</p>
<p><em>Prototype of The Wave</em> erzeugt automatisch Erinnerungen an die alte chinesische Maltradition, der Tuschezeichnung, sowie an die Technik japanischer Holschnitte. Für chinesische Holzschnitte und auch Tuschebilder ist ganz charakteristisch, dass Wasser meist als Wellen oder Reihen von Viertel- , Halb- oder Dreiviertelkreisen dargestellt werden. Diese Kreissegmente finden sich in einer feinen Unterzeichnung an dem hier ausgestellten Objekt.</p>
<p>Die Porzellanwelle erinnert an die weltbekannte Welle des Japaners Katasushika Hokusai (1760-1849) mit dem Titel <em>Die große Welle vor Kanagawa</em> (1820). Schon Gauguin und Van Gogh wurden von dessen dekorativem Dekor und scharf definierten Farbflächen inspiriert.</p>
<p>2005 fertigte Ai Weiwei zu diesem hier ausgestellten Muster das Werk <em>The Wave</em> aus Seladon, einer chinesichen Fertigungstechnik für Steinzeug, die vor allem während des 9. bis 15. Jahrhunderts verbreitet war. Durch das Hinzufügen von Feldspat während des Glasierens erlangt Seladon eine herrliche, fast Jade ähnliche Farbe oder einen cremig gelblichen Ton.</p>
<p><strong>Warum aber das Motiv der Welle?</strong></p>
<p>Im Chinesischen setzt sich der Begriff der Landschaft aus den beiden Schriftzeichen für Berg und Wasser zusammen. Die Landschaft gilt als eine der bevorzugten Topoi der Malerei. Wasser passt sich den Formen an und formt doch auch aus eigener Kraft die Erde.</p>
<p>Das Bild des Wassers durchzieht das Denken des alten Chinas, befruchtet und verbindet es zugleich. Ist doch die Vorstellung des fließenden Wassers nach Laotse das Erfolgsrezept des gelungenen Lebens. Es ist flüssig und kann sich daher jeder Form anpassen, es ist weich und gleichzeitig so stark, dass es den härtesten Stein auf Dauer aushöhlt. Es ist lebensnotwendig und rein, aber auch lebensbedrohlich.</p>
<p>Das Wasser ist eines der fünf Elemente, die zusammen ein Ganzes bilden:</p>
<p style="text-align: center;">„In der Natur des Wassers ist es, zu befeuchten und nach unten zu fließen;</p>
<p style="text-align: center;">in der des Feuers, zu lodern und nach oben zu schlagen;</p>
<p style="text-align: center;">in der des Holzes, gebogen und gerade gerichtet zu werden;</p>
<p style="text-align: center;">in der des Metalls, gehorsam zu sein und geformt zu werden;</p>
<p style="text-align: center;">in der der Erde, bestellt und abgeerntet zu werden&#8221;</p>
<p style="text-align: center">(aus der Abhandlung Hung-fan, Teil des „Buches der Urkunden&#8221;).</p>
<p style="text-align: center">Für Laotse ist Wasser ein Vorbild des richtigen Verhaltens, durch das der Schwache den Starken bezwingen kann, wie zum Beispiel die Frau den Mann.</p>
<p>In allen Kulturen ist die Welle ein Symbol für Freundschaft, Sympathie, Zuneigung, sowie ein anschauliches Symbol für Leben. Die Physiker sehen in der Welle sogar das Grundprinzip des Kosmos.</p>
<p><strong>Schall, Licht, Energie &#8211; alles ist Welle.</strong></p>
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		<title>Cube Light</title>
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		<pubDate>Sun, 08 Nov 2009 18:22:51 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Im hinteren Teil der Ausstellung leuchtet Ai Weiweis Werk mit dem Titel Cube Light. Neben seiner Beschäftigung mit traditionell chinesischen Handwerkstechniken und antiken Materialien entstand während der letzten Jahre  auch eine Serie von Lichtobjekten in unterschiedlichen Varianten. Für die Queensland Art Gallery, Australien, schuf der Künstler Boomerang(2006), Working Progress (Fountain of Light) (2007)  entstand für [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Im hinteren Teil der Ausstellung leuchtet Ai Weiweis Werk mit dem Titel <em>Cube Light</em>.</p>
<p>Neben seiner Beschäftigung mit traditionell chinesischen Handwerkstechniken und antiken Materialien entstand während der letzten Jahre  auch eine Serie von Lichtobjekten in unterschiedlichen Varianten.</p>
<p>Für die Queensland Art Gallery, Australien, schuf der Künstler <em>Boomerang</em>(2006), <em>Working Progress (Fountain of Light)</em> (2007)  entstand für eine Ausstellung der Tate Liverpool und in der Mary Boone Gallery, New York war im Zuge einer Soloschau <em>Descending Light </em>(2007) zu sehen.</p>
<p>Für die Art Basel Miami Beach 2008 arbeitete Ai Weiwei an einem Objekt mit dem Titel <em>Cube Light</em>, welches nun zu einem Teil der Ausstellung im Haus der Kunst wurde.</p>
<p><img class="size-medium wp-image-1082" title="claudiaec_cube_light" src="http://aiweiwei.blog.hausderkunst.de/wp-content/uploads/2009/11/sl382893-300x225.jpg" alt="Cube_Light" width="300" height="225" />Cube_Light</p>
<p>Es handelt sich dabei um einen quadratischen Kubus aus einem Metallgerüst, der ähnlich wie der sog.  Zauberwürfel, aus einem System von fünf mal fünf kleineren Würfeln besteht, die übereinander und nebeneinander angeordnet sind. Dadurch entsteht eine 400 x 400 x 400cm große dreidimensionale Gitterstruktur, die sich in den Raum erstreckt. Die einzelnen Felder sind jeweils mit einem Netz aus insgesamt 160000 gelben Glaskristallen verhüllt, die an feinen Drähten aufgereiht sind. Ai Weiwei benutzte Glaskristalle aus der chinesischen  Provinz Zhejiang, aus der schon die Kristalle für die Kronleuchter der Großen Halle des Volkes in Peking stammten.</p>
<p>Im Inneren des Kubus steht eine weitere Metallkonstruktion, an der der Künstler 144 starke Halogenstrahler befestigte, die das Objekt von innen heraus zum Leuchten bringen. Durch dieses Licht erstrahlt der Ausstellungsraum in einem herrlichen gold-gelben Farbton, der durch die Reflexionen am Metallgerüst noch intensiviert wird. Nichtsdestotrotz ist Cube Light kein schwerer, massiver Block sondern scheint von diesem zarten Kristallvorhang verhüllt zu sein.</p>
<p>Während Ai Weiwei in seinen früheren Lichtobjekten fast ausschließlich auf die Form des Kronleuchters zurückgriff, stellt <em>Cube Light</em> einen Bruch mit diesen Arbeiten dar.</p>
<p>Er wendet sich dem Kronleuchter ab und spielt mit der geometrischen Form des Kubus. Dieser Rückgriff auf geometrische Strenge spiegelt sich auch in den Werken <em>Ton of Tea</em> (2006) und <em>Cube in Ebony</em> (2009) wider,  die ebenfalls im Haus der Kunst zu sehen und riechen sind. Für <em>Ton of Tea</em> ließ der Künstler eine Tonne chinesichen Pu&#8217;er Tee aus der Provinz Yunnan auf eine Fläche von einem mal einem Meter und eine Höhe von einem Meter pressen. Gerade dieses Ausstellungsstück lohnt einer intensiven Betrachtung vor Ort, da man <em>Ton of Tea</em> nicht nur betrachten  sondern auch riechen kann. Der Betrachter empfindet das Objekt mit mehr als einem seiner Sinne.</p>
<p><img class="alignnone size-medium wp-image-1102" title="claudiaec_ton_of_tea_ebony" src="http://aiweiwei.blog.hausderkunst.de/wp-content/uploads/2009/11/sl382919-300x225.jpg" alt="claudiaec_ton_of_tea_ebony" width="300" height="225" /></p>
<p>Ai Weiwei greift bei <em>Cube Light</em> auf ein bekanntes Motiv der Moderne zurück. Exemplarisch als Referenz zu nennen sind hier einige Werke, wie das berühmte <em>schwarze Quadrat auf weißem Grund</em> (1915) von Kasemir Malewitsch oder Sol LeWitts <em>Open Modular Cube</em> (1966), dessen Ähnlichkeit zu der Arbeit Ai Weiweis nicht von der Hand zu weisen ist.</p>
<p>Betrachtet man den Kubus genauer fallen auch deutliche Gemeinsamkeiten zu Richard Serra mit <em>One Ton Prop</em> (1969) und dem Minimal Artist Sol LeWitts <em>Modular mit Wall Structure</em> auf.</p>
<p>Die Künstler verwenden in ihren Werken jeweils die Maßeinheit des Kubus und führen diese geometrische Form jeweils unterschiedlich aus, um aus dem Kontrast zwischen einfacher, wiedererkennbarer Ordnung und komplexer sinnlicher Wirkung die Spannung in ihren Installationen zu generieren.</p>
<p>Ai Weiwei scheint in <em>Cube Light</em> eine gelungene Mischung aus dem Stahlobjekt Serras und dem Würfelobjekt Sol LeWitts zu sein. Er bricht die Stahlplatten auf und füllt die Quader mit einem engmaschigen Netz aus leuchtenden Glaskristallen.</p>
<p><strong>Doch wie könnte eine Interpretation für <em>Cube Light</em> aussehen? Und welche Emotionen weckt <em>Cube Light</em> beim Betrachter?</strong></p>
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		<title>kostenlose öffentliche Führungen</title>
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		<pubDate>Fri, 16 Oct 2009 07:57:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Teresa Lengl]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[so sorry]]></category>
		<category><![CDATA[führung]]></category>
		<category><![CDATA[Kunstvermittlung]]></category>

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		<description><![CDATA[Zur Ausstellung &#8220;Ai Weiwei &#8211; so sorry&#8221; werden kostenlose Führungen sowohl deutsch als auch englisch angeboten: deutsch: Mittwoch 18.30 Uhr Freitag 16 Uhr Sonntag 14 und 15.30 Uhr englisch: Freitag 18.30 Uhr]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Zur Ausstellung &#8220;Ai Weiwei &#8211; so sorry&#8221; werden kostenlose Führungen sowohl deutsch als auch englisch angeboten:</p>
<p>deutsch:</p>
<ul>
<li>Mittwoch 18.30 Uhr</li>
<li>Freitag 16 Uhr</li>
<li>Sonntag 14 und 15.30 Uhr</li>
</ul>
<p>englisch:</p>
<ul>
<li>Freitag 18.30 Uhr</li>
</ul>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-823" title="bild-kunstvermittlung_klein" src="http://aiweiwei.blog.hausderkunst.de/wp-content/uploads/2009/10/bild-kunstvermittlung_klein.jpg" alt="bild-kunstvermittlung_klein" width="299" height="448" /></p>
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