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	<title>aiweiwei.blog.hausderkunst.de &#187; Politics</title>
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		<title>ai weiwei kritisiert die internetfreiheit in china und die todesstrafe</title>
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		<pubDate>Wed, 03 Feb 2010 11:26:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[michaela arendt]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[politics]]></category>
		<category><![CDATA[Ai Weiwei]]></category>
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		<description><![CDATA[ausgewählte twitternachrichten ai weiweis zwischen dem 21. und 26. januar. 7:21 AM Jan 21st from web „Der freie Geist ist unbezahlbar, er ist eine der Voraussetzungen für das Glück eines Menschen.“ Ein Kommentar Ai Weiweis zur Situation der Internetfreiheit in China. 11:39 PM Jan 21st from web Ai Weiwei befindet sich im amerikanischen Konsulat in [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>ausgewählte twitternachrichten ai weiweis zwischen dem 21. und 26. januar.</p>
<p>7:21 AM Jan 21st from web<br />
„Der freie Geist ist unbezahlbar, er ist eine der Voraussetzungen für das Glück eines Menschen.“<br />
Ein Kommentar Ai Weiweis zur Situation der Internetfreiheit in China.</p>
<p>11:39 PM Jan 21st from web<br />
Ai Weiwei befindet sich im amerikanischen Konsulat in Beijing.<br />
„Meinungsfreiheit und Glaubensfreiheit sind Kernwerte.“<br />
Ai Weiwei kritisiert die Rede von Hilary Clinton über die Internetfreiheit in China.<br />
„Hillary Clinton ist nicht nur ein Mensch, eine Frau, eine Mutter, eine Rechtsanwältin und Staatsoberhaupt, sie ist auch eine Zaonima [Wörtliche Übersetzung „Fick deine Mutter", was in etwa dem westlichen „Fuck you" entspricht.]“.</p>
<p>5:27 PM Jan 22nd from web<br />
„Die Freiheit des Internets in der Volkrepublik China ist eine tote, suizidale und getötete Freiheit.“</p>
<p>Am 26. januar zitiert Ai Weiwei einen Artikel, den ein Blogger 2007 veröffentlicht hat. Er benützt diesen Artikel als Kritik an der Situation in Sichuan und der Todesstrafe.<br />
„Jeder Mensch ist in diese Welt gleichberechtigt geboren. Alle Menschen sind von Geburt gleich und haben gleiche Rechte.<br />
Mitgefühl ist ein wertvolles Merkmal eines Menschen; ist die Möglichkeit für die wechselhafte Beziehung zwischen den Gefühlen einzelner Menschen und dem Geist anderer Menschen; ist die ideale Grundlage für Vertrauen, Austausch und Verständnis zwischen allen.<br />
Eine Welt ohne Mitgefühl ist eine Welt ohne Menschlichkeit, ist eine Welt ohne Lachen und Vertrauen, ist eine Welt der Gleichgültigkeit und Kraftlosigkeit. Eine solche Welt ist voll von Angst, Misstrauen, Neid, Hass und sie stellt den Untergang der Menschheit dar.<br />
Die von Menschen geschätzten Werte sind Freiheit, Gleichberechtigung und große Liebe und Menschenwerte.<br />
Alles, was die Natur des Lebens und den Gedankengang, Seele und Glaubensgrundsätze verhindert, ist eine Sünde und ein großes Verbrechen.<br />
Die Verfälschung der Lebenswerte und Gleichgültigkeit stellen auch eine Sünde dar.<br />
Todesstrafe ist eine Sünde, ist Darstellung der barbarischen Ethik, ist die Geringschätzung und Missachtung des menschlichen Lebens.<br />
Niemand kann über das Leben des Anderen entscheiden. Durch eine solche Methode entwickelt sich die menschliche Seele bergab.<br />
Der Mensch denkt und versteht das Leben und den Tod auf eigene Weise, er bildet sich ein, er kann sie erklären, aber er irrt sich. Das Leben und der Tod sind selbständig, sie brauchen keine Erklärung und Mitgefühl. Sie sind beide vollkommen und überschreiten die menschliche Erkenntnis davon.<br />
Glücklich leben bedeutet Respekt und Würdigung für das Leben zu erfahren. Aber der tiefste Schmerz zu Lebzeiten ist es, dass man die ganze Zeit die Werte des Lebens beschützen muss.“</p>
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		<title>11 mar 10: gespräch zwischen herta müller und ai weiwei</title>
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		<pubDate>Tue, 12 Jan 2010 16:49:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[anna schueller]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[discussion]]></category>
		<category><![CDATA[politics]]></category>
		<category><![CDATA[Politics]]></category>
		<category><![CDATA[politischer Aktivist]]></category>

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		<description><![CDATA[im rahmen der lit.cologne findet am 11 mar 2010 um 19.30 h im kölner schauspielhaus ein gespräch zwischen der literaturnobelpreisträgerin herta müller und dem künstler ai weiwei statt. thema: kunst und politik. uta baier, verantwortlich für den bereich kunst in &#8220;die welt&#8221; schreibt dazu: &#8220;zwar sind herta müllers erzählungen von bespitzelung und unterdrückung im kommunistischen [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>im rahmen der lit.cologne findet am 11 mar 2010 um 19.30 h im kölner schauspielhaus ein gespräch zwischen der literaturnobelpreisträgerin herta müller und dem künstler ai weiwei statt. thema: kunst und politik.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-1812" title="atemschaukel" src="http://aiweiwei.blog.hausderkunst.de/wp-content/uploads/2010/01/atemschaukel.jpg" alt="atemschaukel" width="110" height="180" /></p>
<p>uta baier, verantwortlich für den bereich kunst in &#8220;die welt&#8221; schreibt dazu:</p>
<p>&#8220;zwar sind herta müllers erzählungen von bespitzelung und unterdrückung im kommunistischen rumänien alles andere als beruhigend, aber immerhin sind sie &#8211; so seltsam das klingen mag &#8211; vertraut. die auswirkungen einer welt, die immer schneller, immer vernetzter, immer undurchsichtiger wird, beängstigen da viel mehr. selbst kunsthändler, galeristen und sammler, die vom weltumspannenden gleichmachungsprozess noch mehr profitieren als verleger, beschwören die kleine künstlerwelt, die sich aus den individuellen erfahrungen einer bestimmten person in einer bestimmten region speist.</p>
<p>deshalb liegt literaturnobelpreisträgerin herta müller ebenso im trend, wie der chinesische künstler ai weiwei, der sehr traurige kunst über die zerstörung der alten chinesischen kultur und die schrecken der neuen chinesischen politik macht. doch herr ai ist nicht in der komfortablen situation, auf ein untergegangenes land zurückzublicken. er macht tagesaktuelle kunst. einmal wurde er deshalb bereits von der polizei verprügelt, denn er recherchierte offenbar allzu intensiv und erfolgreich über die opfer des erdbebens von sichuan. seine kollegen wurden verhaftet, stehen unter hausarrest oder sind auf andere weise mundtot gemacht worden. doch weil china eine wirtschaftsmacht geworden ist, sehen viele gern am leid dieser menschen vorbei &#8211; obwohl sie eigentlich wissen könnten, was es bedeutet, von einem geheimdienst überwacht, verhört, verfolgt zu werden. spätestens jetzt, da alle auf die bücher von herta müller sehen.&#8221;</p>
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		<title>ai weiwei: Es gibt hier keine Menschen, es gibt nur das System.</title>
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		<pubDate>Tue, 29 Dec 2009 21:20:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[michaela arendt]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[politics]]></category>
		<category><![CDATA[Ai Weiwei]]></category>
		<category><![CDATA[Politics]]></category>
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		<description><![CDATA[Auszüge aus Ai Weiweis Twitter Nachrichten  vom 27. bis 29. dezember. In den letzten Tagen wird auf Ai weiweis Twitter account viel über die Aufstände in Iran diskutiert. Ai Weiwei und seine Blogger sympathisieren mit den iranischen Oppositionellen. Nachricht vom 27.12.09. 5:48 pm von @reformism Ein iranischer Student und Blogger sagte: „Wir möchten, dass die [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Auszüge aus Ai Weiweis Twitter Nachrichten  vom 27. bis 29. dezember.</p>
<p>In den letzten Tagen wird auf Ai weiweis Twitter account viel über die Aufstände in Iran diskutiert. Ai Weiwei und seine Blogger sympathisieren mit den iranischen Oppositionellen.</p>
<p>Nachricht vom 27.12.09. 5:48 pm von @reformism<br />
Ein iranischer Student und Blogger sagte: „Wir möchten, dass die nächsten Generationen wissen, dass wir keinesfalls nur gewöhnlich sind, dass wir keinesfalls solche Jugendlichen sind, die sich nur mit Gefühlen und Konkurrenz beschäftigen; sie müssen erfahren, dass wir im Stande sind, alles dafür zu machen und zu geben, um eine bessere Zukunft zu bauen; sie müssen auch wissen, dass ihre Ahnen früher von Arabern und Mongolen erobert, aber nie von Despoten und Tyrannen unterworfen wurden.“</p>
<p>Am 27.12.09 spricht Ai Weiwei über die Struktur der DNA und wie sie auf unser Verhalten wirkt. Und, dass sich unsere DNA wenig von der der Affen unterscheidet. Und unser Verhalten verändert sich nicht, wir benehmen uns immer wie zweijährige Kinder; wir sind nur denkende Gefühlstiere.</p>
<p>Am 28. und 29.12.09 spricht Ai Weiwei darüber, dass er bei jeder Tätigkeit, wie Zähneputzen, Schnursenkel binden, Essen oder wenn er jemanden sieht, mit öffentlichen Verkehrsmittel fährt, Zeitung liest, fernsieht, immer dieses Gefühl „zao ni ma“ (Fick deine Mutter) hat. [Kommentar der Redaktion: das chinesische "Fick deine Mutter" entspricht in etwa dem westlichen "Fuck you".]</p>
<p>Nachricht von Ai Weiwei, 29.12.09:<br />
Man darf das Fanatische nicht bekräftigen, das ist das Nebenprodukt der Tyrannei. Die Kommunistische Partei Chinas ist ein Monolith (monolithischer Block). Hast du die 60 Jahre diese Unterwerfung beobachtet? Netzbenutzer neigen dazu der Logik der Kom. Partei zu folgen, sie können gute Menschen, schlechte Menschen definieren; ich strebe keinesfalls an die Gesellschaft klarer zu definieren, ich will nur warnen und aufmerksam machen. Kein System ist ein Monolith, wir wollen unsere Möglichkeit zum Kämpfen nicht aufgeben, außerdem ist Politik wie kompromissbereite freie Malerei.</p>
<p>Es gibt hier keine Menschen, es gibt nur das System. Die Menschen in diesem System können nicht träumen, sie dürfen weder Intelligenz noch Humor besitzen.</p>
<p>Weiter wurde das folgende Thema diskutiert:<br />
Peking/London (dpa) &#8211; Ein britischer Drogenschmuggler ist in China hingerichtet worden. Trotz der Gnadenappelle der britischen Regierung, seiner Familie und von Menschenrechtsgruppen wurde die Todesstrafe gegen Akmal Shaikh in der nordwestchinesischen Stadt Ürümqi vollstreckt.</p>
<p>Ai Weiwei plädiert für das Verbot der Todesstrafe.</p>
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		<title>ai weiwei: meine einzige waffe ist mein handy</title>
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		<pubDate>Mon, 30 Nov 2009 09:20:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[anna schueller]]></dc:creator>
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		<category><![CDATA[so sorry]]></category>
		<category><![CDATA[60 jahre volksrepublik china]]></category>
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		<description><![CDATA[gerade wurde einer der bekanntesten Dissidenten Chinas, huang Qi, zu drei jahren haft verurteilt, weil er im zusammenhang mit dem erdbeben in sichuan u.a. von &#8220;pfusch am bau&#8221; gesprochen hatte. auch ai weiwei geriet wegen veröffentlichungen zu den opfern von sichuan mit den staatlichen organen in konflikt, wurde am 12. august verhaftet, verprügelt, jedoch einen [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>gerade wurde einer der bekanntesten Dissidenten Chinas, huang Qi, zu drei jahren haft verurteilt, weil er im zusammenhang mit dem erdbeben in sichuan u.a. von &#8220;pfusch am bau&#8221; gesprochen hatte. auch ai weiwei geriet wegen veröffentlichungen zu den opfern von sichuan mit den staatlichen organen in konflikt, wurde am 12. august verhaftet, verprügelt, jedoch einen tag später wieder frei gelassen. bei seiner verhaftung machte er fotos, die er über twitter veröffentlichte.</p>
<div id="attachment_1378" style="width: 160px" class="wp-caption alignnone"><img class="size-thumbnail wp-image-1378" title="bild_aiweiwei_verhaftung" src="http://aiweiwei.blog.hausderkunst.de/wp-content/uploads/2009/11/bild_aiweiwei_verhaftung-150x150.jpg" alt="ai weiwei fotografiert sich nach der verhaftung am 12 aug 09" width="150" height="150" /><p class="wp-caption-text">ai weiwei, selbstporträt nach der verhaftung am 12 aug 09</p></div>
<p>ai weiwei dazu: &#8220;meine einzige waffe ist mein handy. die kamera in meinem telefon. damit mache ich die fotos und sende sie raus ins netz. das ist eine unvorstellbare macht. die machthaber haben sicher nicht damit gerechnet, dass das so mächtig sein kann. und wenn sie es gewusst hätten, dann hätten sie es nie zugelassen.&#8221; (ai weiwei in einem interview mit ania mauruschat, bayern2)</p>
<p><a href="http://www.br-online.de/bayern2/kulturjournal/ai-weiwei-interview-kunst-ID1255334560489.xml">&gt; hören sie den beitrag</a></p>
<p><a href="http://www.br-online.de/bayern2/">bayern2</a> ist medienpartner der ausstellung &#8220;so sorry&#8221;</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-1383" title="br2_logo" src="http://aiweiwei.blog.hausderkunst.de/wp-content/uploads/2009/11/br2_logo.gif" alt="br2_logo" width="128" height="34" /></p>
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		<title>Gefängnis für Erdbebenforschung</title>
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		<pubDate>Wed, 25 Nov 2009 19:57:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[michaela arendt]]></dc:creator>
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		<category><![CDATA[Politics]]></category>

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		<description><![CDATA[Für seine Nachforschungen in der Provinz Sichuan ist der Bürgerrechtler Huang Qi von einem Gericht in der Provinzhauptstadt Chengdu zu drei Jahren Gefängnis verurteilt worden. Begründung: Huang sei illegal im &#8220;Besitz von Staatsgeheimnissen&#8221; gewesen. http://www.taz.de/1/politik/asien/artikel/1/gefaengnis-fuer-erdbebenforschung/]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Für seine Nachforschungen in der Provinz Sichuan ist der Bürgerrechtler Huang Qi von einem Gericht in der Provinzhauptstadt Chengdu zu drei Jahren Gefängnis verurteilt worden. Begründung: Huang sei illegal im &#8220;Besitz von Staatsgeheimnissen&#8221; gewesen.<br />
<a href="http://www.taz.de/1/politik/asien/artikel/1/gefaengnis-fuer-erdbebenforschung/" target="_blank">http://www.taz.de/1/politik/asien/artikel/1/gefaengnis-fuer-erdbebenforschung/</a></p>
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		<title>ai weiwei über politik</title>
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		<pubDate>Mon, 12 Oct 2009 10:06:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[anna schueller]]></dc:creator>
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		<description><![CDATA[Dieses zitat von Ai Weiwei über Politik habe ich bei www.chinaexpat.com gefunden: &#8220;I want to spend all my time on politics now. However if they stop me it will be difficult, so I need to come up with some ideas, or do art in a different way. Exhibiting art in museums isn&#8217;t very interesting&#8230; Art [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><!--[if gte mso 9]><xml> <w:WordDocument> <w:View>Normal</w:View> <w:Zoom>0</w:Zoom> <w:HyphenationZone>21</w:HyphenationZone> <w:DoNotOptimizeForBrowser /> </w:WordDocument> </xml><![endif]--></p>
<p class="MsoPlainText"><span>Dieses zitat von Ai Weiwei über Politik habe ich bei <a href="http://www.chinaexpat.com">www.chinaexpat.com</a> gefunden:</span></p>
<p class="MsoPlainText"><span>&#8220;I want to spend all my time on politics now. However if they stop me it will be difficult, so I need to come up with some ideas, or do art in a different way. Exhibiting art in museums isn&#8217;t very interesting&#8230; Art is connected to our lives. Our lives are political so it becomes political.&#8221;</span></p>
<p><!--[if gte mso 9]><xml> <w:WordDocument> <w:View>Normal</w:View> <w:Zoom>0</w:Zoom> <w:HyphenationZone>21</w:HyphenationZone> <w:DoNotOptimizeForBrowser /> </w:WordDocument> </xml><![endif]--></p>
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		<title>Es ist reiner Zufall gewesen&#8230;</title>
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		<pubDate>Tue, 06 Oct 2009 23:09:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Ulrich Wilmes]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[politics]]></category>
		<category><![CDATA[Politics]]></category>

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		<description><![CDATA[Am 27. September war Bundestagswahl. Ich konnte noch nicht mit Ai Weiwei über seine Eindrücke des Wahlkampfs und der Wahl selbst sprechen. Aber mich interessiert: Welches Bild gibt in seinen Augen unsere Demokratie ab? Wie steht es mit unserem Demokratieverständnis? Wie denkt er darüber, dass beinahe 30% der Wahlberechtigten hierzulande ihre Stimme leichtfertig wegwerfen, indem [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Am 27. September war Bundestagswahl. Ich konnte noch nicht mit Ai Weiwei über seine Eindrücke des Wahlkampfs und der Wahl selbst sprechen. Aber mich interessiert: Welches Bild gibt in seinen Augen unsere Demokratie ab? Wie steht es mit unserem Demokratieverständnis? Wie denkt er darüber, dass beinahe 30% der Wahlberechtigten hierzulande ihre Stimme leichtfertig wegwerfen, indem sie sich nicht an der Wahl beteiligen? Die meisten, weil sie sich keinen persönlichen Vorteil davon versprechen. Ist uns die Demokratie nach 60 Jahren zur (lästigen?) Gewohnheit geworden – oder die rechtstaatliche Verfassung, die die Bürgerechte garantiert? Wie bewertet Ai Weiwei die Koalitionsverhandlungen? Da von den Politikern die Argumente zur Machterlangung bei der Machtausübung schnell über Bord geworfen werden &#8230;</p>
<p>Doch das müssen aus Ai Weiweis Sicht politische Luxusprobleme sein, mit denen wir uns beschäftigen, angesichts der Situation in seinem Land.</p>
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		<title>kritik an der systemkritik</title>
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		<pubDate>Tue, 06 Oct 2009 08:56:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Ulrich Wilmes]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[politics]]></category>
		<category><![CDATA[Ai Weiwei]]></category>
		<category><![CDATA[Politics]]></category>

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		<description><![CDATA[Das einseitige systemkritische Bild, das die Medien hierzulande von China zeichnen, ist eines. Hinzu kommen die Kritiker dieses einseitigen Bildes, die China (u.a.) &#8220;nicht reif für die Demokratie&#8221; halten. Da ist von Oberlehrern die Rede, und davon, dass es eine Anmaßung sei, einem Land Vorschriften für seinen Weg in die Demokratie machen zu wollen. Das [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Das einseitige systemkritische Bild, das die Medien hierzulande von<br />
China zeichnen, ist eines. Hinzu kommen die Kritiker dieses einseitigen<br />
Bildes, die China (u.a.) &#8220;nicht reif für die Demokratie&#8221; halten. Da ist<br />
von Oberlehrern die Rede, und davon, dass es eine Anmaßung sei, einem<br />
Land Vorschriften für seinen Weg in die Demokratie machen zu wollen.<br />
Das muss Ai Weiwei doch wie ein Schlag ins Gesicht empfinden. Der wird<br />
ihn zwar nicht körperlich treffen, wie die Schläge der Polizei, die ihm<br />
ihren richtigen Weg in die Demokratie einbläuen wollten. Aber es muss<br />
ihn sicher irgendwie schmerzen.</p>
<p>Dass sich in die Reihe der Kritik-Kritiker ausgerechnet auch Prof.<br />
Martin Roth einordnet, ist abenteuerlich, ja beschämend. Der<br />
Generaldirektor einer der bedeutendsten deutschen Kultureinrichtung<br />
spricht der Volksrepublik China die Reife zur Demokratie ab und<br />
rechtfertigt damit die Vorgehensweise seiner derzeitigen totalitären<br />
Regierung. Alex Rühle hat diesen unsäglichen politischen Opportunismus am<br />
Wochenende in der SZ bereits treffend kommentiert. (<a href="http://www.sueddeutsche.de/politik/316/489701/text/" target="_blank">http://www.sueddeutsche.de/politik/316/489701/text/</a>)</p>
<p>Ai Weiwei sagte bei Hanno Rauterberg in der ZEIT (und das ist sehr<br />
passend dazu): &#8220;Wir können nicht drei oder dreißig Leben lang warten.<br />
Wir haben nur ein Leben. Warum sollen wir uns gedulden? Was ist so<br />
schlimm an der Wahrheit? Was spricht gegen Demokratie?&#8221;</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>shame and ignorance</title>
		<link>http://aiweiwei.blog.hausderkunst.de/?p=394</link>
		<comments>http://aiweiwei.blog.hausderkunst.de/?p=394#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 30 Sep 2009 16:16:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Ai Weiwei]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[politics]]></category>
		<category><![CDATA[60 jahre volksrepublik china]]></category>
		<category><![CDATA[Politics]]></category>
		<category><![CDATA[video]]></category>

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		<description><![CDATA[Sixty years ago communists established a new nation. Sixty years later if we relook at the fundamental struggles and principles that helped them get the power, we can realize everything they had fought for and tried to achieve is not existing in China’s condition today; such as to end up dictatorship or one-party-system, to have [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Sixty years ago communists established a new nation. Sixty years later if we relook at the fundamental struggles and principles that helped them get the power, we can realize everything they had fought for and tried to achieve is not existing in China’s condition today; such as to end up dictatorship or one-party-system, to have freedom of speech, independence of media and the independence of judicial system which is necessary for basic fairness and justice of society.<br />
You can clearly state that communists failed its own ideology and the struggle today. China is more than ever corrupted morally and politically.<br />
The government betreats the will of the people and more than ever put restrictions on the freedom of speech, it limits culture and arts, art activities and paralyzed the possibilities to be creative and to create a society, which everyone would have equal rights and personal freedom to contribute to society and to bear responsibility for healthier, civil conditions.<br />
After sixty years of struggle we come back to the ground zero. We still have to fight for essential values of life and to live in dangerous conditions which threaten citizen’s life if you demand freedom.<br />
If one sentence can make a conclusion of these sixty years on the first of October that will be: Sixty years of shame and ignorance.</p>
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		<title>art and politics</title>
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		<pubDate>Fri, 18 Sep 2009 22:52:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Chris Dercon]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[art]]></category>
		<category><![CDATA[politics]]></category>
		<category><![CDATA[Politics]]></category>

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				<content:encoded><![CDATA[<p>Is it just a coincidence that the Haus der Kunst has lately been running lots of programs and exhibitions by - mainly asian &#8211; artists who are good at turning their poetics into politics? Think of Indonesian garin nugroho, Indian amar kanwar and Thai apichatpong weerasethakul? And now we host Chinese Ai Weiwei? No, of course it’s no coincidence. I’m convinced that for those artists art spaces and art museums are excellent platforms to develop not only a free speech but also a new artistic language. Speaking with Alexander kluge, those artists are obliged to do what basically every bat does, i.e. they have to put their actions into opposition to a wall that reflects their echoes – and they have to use two ears at once – one that assesses the words of their very own voices, and one that listens to the answers of the wall. At the very least, this language has something to say, especially when compared to the statements of other artists such as Wim Delvoye who complained last august in the Flemish newspaper “de morgen” that Weiwei should not waste his time nor his art career doing politics.</p>
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