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	<title>aiweiwei.blog.hausderkunst.de &#187; politics</title>
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		<title>ai weiwei kritisiert die internetfreiheit in china und die todesstrafe</title>
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		<pubDate>Wed, 03 Feb 2010 11:26:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[michaela arendt]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[politics]]></category>
		<category><![CDATA[Ai Weiwei]]></category>
		<category><![CDATA[Politics]]></category>
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		<description><![CDATA[ausgewählte twitternachrichten ai weiweis zwischen dem 21. und 26. januar. 7:21 AM Jan 21st from web „Der freie Geist ist unbezahlbar, er ist eine der Voraussetzungen für das Glück eines Menschen.“ Ein Kommentar Ai Weiweis zur Situation der Internetfreiheit in China. 11:39 PM Jan 21st from web Ai Weiwei befindet sich im amerikanischen Konsulat in [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>ausgewählte twitternachrichten ai weiweis zwischen dem 21. und 26. januar.</p>
<p>7:21 AM Jan 21st from web<br />
„Der freie Geist ist unbezahlbar, er ist eine der Voraussetzungen für das Glück eines Menschen.“<br />
Ein Kommentar Ai Weiweis zur Situation der Internetfreiheit in China.</p>
<p>11:39 PM Jan 21st from web<br />
Ai Weiwei befindet sich im amerikanischen Konsulat in Beijing.<br />
„Meinungsfreiheit und Glaubensfreiheit sind Kernwerte.“<br />
Ai Weiwei kritisiert die Rede von Hilary Clinton über die Internetfreiheit in China.<br />
„Hillary Clinton ist nicht nur ein Mensch, eine Frau, eine Mutter, eine Rechtsanwältin und Staatsoberhaupt, sie ist auch eine Zaonima [Wörtliche Übersetzung „Fick deine Mutter", was in etwa dem westlichen „Fuck you" entspricht.]“.</p>
<p>5:27 PM Jan 22nd from web<br />
„Die Freiheit des Internets in der Volkrepublik China ist eine tote, suizidale und getötete Freiheit.“</p>
<p>Am 26. januar zitiert Ai Weiwei einen Artikel, den ein Blogger 2007 veröffentlicht hat. Er benützt diesen Artikel als Kritik an der Situation in Sichuan und der Todesstrafe.<br />
„Jeder Mensch ist in diese Welt gleichberechtigt geboren. Alle Menschen sind von Geburt gleich und haben gleiche Rechte.<br />
Mitgefühl ist ein wertvolles Merkmal eines Menschen; ist die Möglichkeit für die wechselhafte Beziehung zwischen den Gefühlen einzelner Menschen und dem Geist anderer Menschen; ist die ideale Grundlage für Vertrauen, Austausch und Verständnis zwischen allen.<br />
Eine Welt ohne Mitgefühl ist eine Welt ohne Menschlichkeit, ist eine Welt ohne Lachen und Vertrauen, ist eine Welt der Gleichgültigkeit und Kraftlosigkeit. Eine solche Welt ist voll von Angst, Misstrauen, Neid, Hass und sie stellt den Untergang der Menschheit dar.<br />
Die von Menschen geschätzten Werte sind Freiheit, Gleichberechtigung und große Liebe und Menschenwerte.<br />
Alles, was die Natur des Lebens und den Gedankengang, Seele und Glaubensgrundsätze verhindert, ist eine Sünde und ein großes Verbrechen.<br />
Die Verfälschung der Lebenswerte und Gleichgültigkeit stellen auch eine Sünde dar.<br />
Todesstrafe ist eine Sünde, ist Darstellung der barbarischen Ethik, ist die Geringschätzung und Missachtung des menschlichen Lebens.<br />
Niemand kann über das Leben des Anderen entscheiden. Durch eine solche Methode entwickelt sich die menschliche Seele bergab.<br />
Der Mensch denkt und versteht das Leben und den Tod auf eigene Weise, er bildet sich ein, er kann sie erklären, aber er irrt sich. Das Leben und der Tod sind selbständig, sie brauchen keine Erklärung und Mitgefühl. Sie sind beide vollkommen und überschreiten die menschliche Erkenntnis davon.<br />
Glücklich leben bedeutet Respekt und Würdigung für das Leben zu erfahren. Aber der tiefste Schmerz zu Lebzeiten ist es, dass man die ganze Zeit die Werte des Lebens beschützen muss.“</p>
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		<title>Abbau Remembering &#8211; Die Erinnerung verblasst?</title>
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		<pubDate>Mon, 25 Jan 2010 19:54:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Teresa Lengl]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[art]]></category>
		<category><![CDATA[documentation > so sorry]]></category>
		<category><![CDATA[politics]]></category>
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		<description><![CDATA[Für knapp vier Monate waren die bunten Rucksäcke ein Blickfang in der Prinzregentenstraße. Nun, nach dem Ende der Ausstellung, kommt die altbekannte Kollonade des Museums wieder zum Vorschein. Die weithin sichtbare Erinnerung an die Erdbebenopfer von Sichuan schwindet somit wieder und gibt damit den Blick auf ein Gebäude frei, das in gewisser Weise selbst als Mahnmal [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Für knapp vier Monate waren die bunten Rucksäcke ein Blickfang in der Prinzregentenstraße. Nun, nach dem Ende der Ausstellung, kommt die altbekannte Kollonade des Museums wieder zum Vorschein.</p>
<p>Die weithin sichtbare Erinnerung an die Erdbebenopfer von Sichuan schwindet somit wieder und gibt damit den Blick auf ein Gebäude frei, das in gewisser Weise selbst als Mahnmal fungiert. </p>
<p> <img class="alignnone size-full wp-image-1976" title="remembering_abbau_fern1" src="http://aiweiwei.blog.hausderkunst.de/wp-content/uploads/2010/01/remembering_abbau_fern1.jpg" alt="remembering_abbau_fern1" width="430" height="315" /></p>
<p> <img class="alignnone size-full wp-image-1984" title="remembering_abbau_nah3" src="http://aiweiwei.blog.hausderkunst.de/wp-content/uploads/2010/01/remembering_abbau_nah3.jpg" alt="remembering_abbau_nah3" width="430" height="336" /></p>
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		<title>ai weiwei: recht auf privatsphäre</title>
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		<pubDate>Fri, 15 Jan 2010 08:44:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[anna schueller]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[discussion]]></category>
		<category><![CDATA[politics]]></category>

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		<description><![CDATA[Auf die Ankündigung von Google, sich wegen Zensur und Hacker-Angriffen evtl. aus China zurückzuziehen, reagierten Regimekritiker und Internetaktivisten in Peking mit Beifall, Warnungen und Blumensträußen. Google gab bekannt, dass chinesische Menschenrechtsaktivisten über den Google Email-Dienst Gmail Opfer von Cyberattacken wurden und ihre Accounts mehrfach Phishing-Angriffen ausgesetzt waren. &#8220;China hat viele verschiedene Methoden, um gegen Regimekritiker [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Auf die Ankündigung von Google, sich wegen Zensur und Hacker-Angriffen evtl. aus China zurückzuziehen, reagierten Regimekritiker und Internetaktivisten in Peking mit Beifall, Warnungen und Blumensträußen. Google gab bekannt, dass chinesische Menschenrechtsaktivisten über den Google Email-Dienst Gmail Opfer von Cyberattacken wurden und ihre Accounts mehrfach Phishing-Angriffen ausgesetzt waren.</p>
<p>&#8220;China hat viele verschiedene Methoden, um gegen Regimekritiker vorzugehen, und versucht, in ihre privaten Gedanken und Handlungen einzudringen&#8221;, sagte Ai Weiwei, der Internetbenutzer schon auf eine Vielzahl heikler Fälle aufmerksam gemacht hat. &#8220;Die meisten Regimekritiker sind nicht sehr vorsichtig, was die Sicherheit anbelangt.&#8221;</p>
<p>Ai Weiwei begrüßte die Entscheidung Googles: &#8220;Durch seine heutige Ankündigung hat Google der Meinung vieler Leute Ausdruck verliehen, und das wird natürlich nicht nur China beeinflussen, sondern die ganze Welt. Die Diskussion über das Recht auf Privatsphäre und auf persönliche Rede- und Ausdrucksfreiheit ist meiner Meinung nach von größter Wichtigkeit&#8221;, sagt Ai.</p>
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		<title>Ai weiwei: Google has expressed the opinion of a lot of people in china</title>
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		<pubDate>Thu, 14 Jan 2010 13:11:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[anna schueller]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[discussion]]></category>
		<category><![CDATA[politics]]></category>
		<category><![CDATA[Google]]></category>

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		<description><![CDATA[Google, the world&#8217;s top search engine, said it might shut its Chinese-language google.cn website after China-based cyber attacks on dissidents using its Gmail service. &#8220;We discovered that Google had been the target and that the hackers were accessing gmail accounts of Chinese human rights activists,&#8221; said Echikson, senior manager of communications for google. Chinese activists [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Google, the world&#8217;s top search engine, said it might shut its Chinese-language google.cn website after China-based cyber attacks on dissidents using its Gmail service. &#8220;We discovered that Google had been the target and that the hackers were accessing gmail accounts of Chinese human rights activists,&#8221; said Echikson, senior manager of communications for google. Chinese activists have long complained that China&#8217;s Communist Party has tightened its grip on the Internet, stifling the spread of information and ideas in the name of public safety and morals. Their complaints have now been echoed by the world&#8217;s biggest Internet firm and by Washington, where Hillary Clinton said the Chinese government should explain the attacks.<br />
&#8220;The surprise isn&#8217;t the hacking or censorship. That&#8217;s everywhere here,&#8221; said Liu Ning, a writer and blogger in Beijing. &#8220;The surprise is such a big company breaking the silence about all these problems &#8230; Until now, they&#8217;ve kept quiet.&#8221;<br />
Chinese artists and human rights activist Ai Weiwei says he welcomes Google&#8217;s announcement:<br />
&#8220;China uses a lot of tools to target dissidents, and tries to break into their private thoughts and actions &#8230; By doing this today, Google, at the very least, has expressed the opinion of a lot of people in the society on this kind of behavior and, of course, this will influence not just China, but the whole world. The discussion on the right to privacy, personal freedom of speech, and tolerance of expression, I think, is extremely important,&#8221; Ai says.<br />
Reuters / Radio free europe</p>
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		<title>11 mar 10: gespräch zwischen herta müller und ai weiwei</title>
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		<pubDate>Tue, 12 Jan 2010 16:49:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[anna schueller]]></dc:creator>
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		<category><![CDATA[politics]]></category>
		<category><![CDATA[Politics]]></category>
		<category><![CDATA[politischer Aktivist]]></category>

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		<description><![CDATA[im rahmen der lit.cologne findet am 11 mar 2010 um 19.30 h im kölner schauspielhaus ein gespräch zwischen der literaturnobelpreisträgerin herta müller und dem künstler ai weiwei statt. thema: kunst und politik. uta baier, verantwortlich für den bereich kunst in &#8220;die welt&#8221; schreibt dazu: &#8220;zwar sind herta müllers erzählungen von bespitzelung und unterdrückung im kommunistischen [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>im rahmen der lit.cologne findet am 11 mar 2010 um 19.30 h im kölner schauspielhaus ein gespräch zwischen der literaturnobelpreisträgerin herta müller und dem künstler ai weiwei statt. thema: kunst und politik.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-1812" title="atemschaukel" src="http://aiweiwei.blog.hausderkunst.de/wp-content/uploads/2010/01/atemschaukel.jpg" alt="atemschaukel" width="110" height="180" /></p>
<p>uta baier, verantwortlich für den bereich kunst in &#8220;die welt&#8221; schreibt dazu:</p>
<p>&#8220;zwar sind herta müllers erzählungen von bespitzelung und unterdrückung im kommunistischen rumänien alles andere als beruhigend, aber immerhin sind sie &#8211; so seltsam das klingen mag &#8211; vertraut. die auswirkungen einer welt, die immer schneller, immer vernetzter, immer undurchsichtiger wird, beängstigen da viel mehr. selbst kunsthändler, galeristen und sammler, die vom weltumspannenden gleichmachungsprozess noch mehr profitieren als verleger, beschwören die kleine künstlerwelt, die sich aus den individuellen erfahrungen einer bestimmten person in einer bestimmten region speist.</p>
<p>deshalb liegt literaturnobelpreisträgerin herta müller ebenso im trend, wie der chinesische künstler ai weiwei, der sehr traurige kunst über die zerstörung der alten chinesischen kultur und die schrecken der neuen chinesischen politik macht. doch herr ai ist nicht in der komfortablen situation, auf ein untergegangenes land zurückzublicken. er macht tagesaktuelle kunst. einmal wurde er deshalb bereits von der polizei verprügelt, denn er recherchierte offenbar allzu intensiv und erfolgreich über die opfer des erdbebens von sichuan. seine kollegen wurden verhaftet, stehen unter hausarrest oder sind auf andere weise mundtot gemacht worden. doch weil china eine wirtschaftsmacht geworden ist, sehen viele gern am leid dieser menschen vorbei &#8211; obwohl sie eigentlich wissen könnten, was es bedeutet, von einem geheimdienst überwacht, verhört, verfolgt zu werden. spätestens jetzt, da alle auf die bücher von herta müller sehen.&#8221;</p>
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		<title>state and public sphere &#8211; opponents in china?</title>
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		<pubDate>Tue, 12 Jan 2010 14:44:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[anonymous chinese artist]]></dc:creator>
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		<description><![CDATA[In a footnote to Habermas’ “Public Sphere: An Encyclopaedia Article,” Peter Hohendahl writes that “the state and the public sphere do not overlap, as one might suppose from casual language use. Rather they confront one another as opponents.” In China, the dominant public sphere and civil society discourse negates the Habermasian model, and claims that [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>In a footnote to Habermas’ “Public Sphere: An Encyclopaedia Article,” Peter Hohendahl writes that “the state and the public sphere do not overlap, as one might suppose from casual language use. Rather they confront one another as opponents.” In China, the dominant public sphere and civil society discourse negates the Habermasian model, and claims that the relationship between the public sphere and the state is not an antagonistic one.<br />
It is not difficult to understand why intellectuals in China have proposed a benign theoretical framework. Just last month we are reminded again that our freedom is in the state’s hands. On July 14 Xu Zhiyong, the head of Gong Meng,ii was arrested. Gong Meng was founded in October 2003 by Xu Zhiyong and a few other lawyers devoted to defending citizens’ rights. Since then, Gong Meng has been involved in several high-profile cases, providing legal support to victims of coal mine catastrophes, victims of poisonous milk powders, editors of Nanfang Dushi Daily who were punished for reporting SARS, etc. Xu Zhiyong was arrested on tax fraud charges, but activists and intellectuals believe the real reason behind the arrest was that the government has been pissed off by the public support Gong Meng has been so effectively masterminding in promoting social justice. Gong Meng understood the power of mass media and were adept at phrasing its legal pursuits within the boundary of law and official rhetoric so that media organizations could report its work without failing censorship. Media report in turn generated public outcry, forcing the government to acknowledge its mismanagement and punish relevant officials and business owners. Gong Meng not only was a huge annoyance to the state, but represented the rise of the public sphere and civil society, which increasingly threatens the boundless power currently enjoyed by the state and its stakeholders. It seems that the state understands Habermas unfailingly – the public sphere is the state’s opponent. Thus, the state is trying to destroy the public sphere in its infancy, or at least slow down its development as much as possible.</p>
<p>anonymous chinese artist</p>
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		<title>Das Vogelnest</title>
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		<pubDate>Sun, 03 Jan 2010 11:20:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Teresa Lengl]]></dc:creator>
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		<category><![CDATA[politics]]></category>
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		<description><![CDATA[Das Nationalstadion, bekannt geworden als das &#8220;Vogelnest&#8221;, wurde von dem schweizer Architekturbüro Herzog &#38; De Meuron in Zusammenarbeit mit Ai Weiwei realisiert. Als klar wurde, dass die chinesische Regierung die olympischen Spiele und das Stadion für Propagandazwecke instrumentalisieren wollte, distanzierte sich Ai Weiwei von seiner Beteiligung an diesem Projekt. Der Künstler hatte am Bau des [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Das Nationalstadion, bekannt geworden als das &#8220;Vogelnest&#8221;, wurde von dem schweizer Architekturbüro Herzog &amp; De Meuron in Zusammenarbeit mit Ai Weiwei realisiert.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-1717" title="vogelnest-blog-02" src="http://aiweiwei.blog.hausderkunst.de/wp-content/uploads/2009/12/vogelnest-blog-02.jpg" alt="vogelnest-blog-02" width="400" height="268" /></p>
<p>Als klar wurde, dass die chinesische Regierung die olympischen Spiele und das Stadion für Propagandazwecke instrumentalisieren wollte, distanzierte sich Ai Weiwei von seiner Beteiligung an diesem Projekt. Der Künstler hatte am Bau des &#8220;Vogelnests&#8221; als künstlerischer Berater mitgewirkt.</p>
<p>Das Stadion avancierte in China von einem sehr kritisch rezipierten Objekt zu einem nationalen Gut, welches vom Geiste Chinas beseelt sei. Man will es als Symbol für Harmonie, Kraft und Aufbruch sehen. Ai Weiwei allerdings betont eine ganz andere Lesart, nämlich die großartige Architektur, die eine ästhetisch-moralische Qualität impliziert. Maßgebend ist das Chaos, es ist keine Richtung vorgegeben  &#8211; also das Gegenteil des heutigen China, das immer noch totalitär regiert wird.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-1718" title="vogelnest-blog-01" src="http://aiweiwei.blog.hausderkunst.de/wp-content/uploads/2009/12/vogelnest-blog-01.jpg" alt="vogelnest-blog-01" width="400" height="313" /></p>
<p>Als das Stadion nach einer dreieinhalbjährigen Bauzeit 2008 schließlich eröffnet wurde, nahm Ai Weiwei an den Feierlichkeiten nicht teil.</p>
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		<title>ai weiwei: Es gibt hier keine Menschen, es gibt nur das System.</title>
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		<pubDate>Tue, 29 Dec 2009 21:20:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[michaela arendt]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[politics]]></category>
		<category><![CDATA[Ai Weiwei]]></category>
		<category><![CDATA[Politics]]></category>
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		<description><![CDATA[Auszüge aus Ai Weiweis Twitter Nachrichten  vom 27. bis 29. dezember. In den letzten Tagen wird auf Ai weiweis Twitter account viel über die Aufstände in Iran diskutiert. Ai Weiwei und seine Blogger sympathisieren mit den iranischen Oppositionellen. Nachricht vom 27.12.09. 5:48 pm von @reformism Ein iranischer Student und Blogger sagte: „Wir möchten, dass die [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Auszüge aus Ai Weiweis Twitter Nachrichten  vom 27. bis 29. dezember.</p>
<p>In den letzten Tagen wird auf Ai weiweis Twitter account viel über die Aufstände in Iran diskutiert. Ai Weiwei und seine Blogger sympathisieren mit den iranischen Oppositionellen.</p>
<p>Nachricht vom 27.12.09. 5:48 pm von @reformism<br />
Ein iranischer Student und Blogger sagte: „Wir möchten, dass die nächsten Generationen wissen, dass wir keinesfalls nur gewöhnlich sind, dass wir keinesfalls solche Jugendlichen sind, die sich nur mit Gefühlen und Konkurrenz beschäftigen; sie müssen erfahren, dass wir im Stande sind, alles dafür zu machen und zu geben, um eine bessere Zukunft zu bauen; sie müssen auch wissen, dass ihre Ahnen früher von Arabern und Mongolen erobert, aber nie von Despoten und Tyrannen unterworfen wurden.“</p>
<p>Am 27.12.09 spricht Ai Weiwei über die Struktur der DNA und wie sie auf unser Verhalten wirkt. Und, dass sich unsere DNA wenig von der der Affen unterscheidet. Und unser Verhalten verändert sich nicht, wir benehmen uns immer wie zweijährige Kinder; wir sind nur denkende Gefühlstiere.</p>
<p>Am 28. und 29.12.09 spricht Ai Weiwei darüber, dass er bei jeder Tätigkeit, wie Zähneputzen, Schnursenkel binden, Essen oder wenn er jemanden sieht, mit öffentlichen Verkehrsmittel fährt, Zeitung liest, fernsieht, immer dieses Gefühl „zao ni ma“ (Fick deine Mutter) hat. [Kommentar der Redaktion: das chinesische "Fick deine Mutter" entspricht in etwa dem westlichen "Fuck you".]</p>
<p>Nachricht von Ai Weiwei, 29.12.09:<br />
Man darf das Fanatische nicht bekräftigen, das ist das Nebenprodukt der Tyrannei. Die Kommunistische Partei Chinas ist ein Monolith (monolithischer Block). Hast du die 60 Jahre diese Unterwerfung beobachtet? Netzbenutzer neigen dazu der Logik der Kom. Partei zu folgen, sie können gute Menschen, schlechte Menschen definieren; ich strebe keinesfalls an die Gesellschaft klarer zu definieren, ich will nur warnen und aufmerksam machen. Kein System ist ein Monolith, wir wollen unsere Möglichkeit zum Kämpfen nicht aufgeben, außerdem ist Politik wie kompromissbereite freie Malerei.</p>
<p>Es gibt hier keine Menschen, es gibt nur das System. Die Menschen in diesem System können nicht träumen, sie dürfen weder Intelligenz noch Humor besitzen.</p>
<p>Weiter wurde das folgende Thema diskutiert:<br />
Peking/London (dpa) &#8211; Ein britischer Drogenschmuggler ist in China hingerichtet worden. Trotz der Gnadenappelle der britischen Regierung, seiner Familie und von Menschenrechtsgruppen wurde die Todesstrafe gegen Akmal Shaikh in der nordwestchinesischen Stadt Ürümqi vollstreckt.</p>
<p>Ai Weiwei plädiert für das Verbot der Todesstrafe.</p>
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		<item>
		<title>Der &quot;Stinkefingerwettbewerb&quot;</title>
		<link>http://aiweiwei.blog.hausderkunst.de/?p=1672</link>
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		<pubDate>Tue, 29 Dec 2009 05:20:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Teresa Lengl]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[politics]]></category>
		<category><![CDATA[so sorry]]></category>
		<category><![CDATA[stinkefingerwettbewerb]]></category>

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		<description><![CDATA[ai weiwei hat sein designstudio fake genannt, um den chinesischen behörden symbolisch den stinkefinger zu zeigen. denn hinter dem namen versteckt sich nicht nur das englische wort für fälschung, sondern auch die chinesische umschrift von &#8220;fuck&#8221;, ein schimpfwort, das ai im bezug auf die parteikader seines landes gerne, häufig und in vielen abwandlungen benutzt. so [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>ai weiwei hat sein designstudio fake genannt, um den chinesischen behörden symbolisch den stinkefinger zu zeigen. denn hinter dem namen versteckt sich nicht nur das englische wort für fälschung, sondern auch die chinesische umschrift von &#8220;fuck&#8221;, ein schimpfwort, das ai im bezug auf die parteikader seines landes gerne, häufig und in vielen abwandlungen benutzt.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-1713" title="stinkefinger-weisses-haus1" src="http://aiweiwei.blog.hausderkunst.de/wp-content/uploads/2009/12/stinkefinger-weisses-haus1.jpg" alt="stinkefinger-weisses-haus1" width="400" height="227" /></p>
<p>so hat er zum 60. geburtstag der volksrepublik am 1. oktober auf seinem blog einen &#8220;mittelfinger-fotowettbewerb&#8221; ausgeschrieben, mit dem ziel, seine landsleute zur schmähung von herrschaftssymbolen anzustacheln.</p>
<p>Von 1. Juli 2009 bis zum 1. Oktober 2009 nahmen 248 Teilnehmer an dem Wettbewerb teil. Insgesamt wurden 305 Fotografien und 6 Videos eingereicht.  87 Fotos und 6 Videos, die den Wettbewerbsregeln entsprachen, wurden vorerst ausgewählt.<br />
Am 30. Oktober wählten 7 Jury-Mitglieder die 43 besten Werke aus. Der 1. Platz blieb unbesetzt.</p>
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		<title>ai weiwei zur verurteilung liu xiaobos</title>
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		<pubDate>Mon, 28 Dec 2009 10:45:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[michaela arendt]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[politics]]></category>
		<category><![CDATA[Liu Xiaobo]]></category>
		<category><![CDATA[politischer Aktivist]]></category>
		<category><![CDATA[twitter]]></category>

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		<description><![CDATA[Nachricht von Ai Weiwei vom 25.12.09 Liu Xiaobo wurde für 11 Jahre, 4.015 Tage, 96.360 Stunden, 5.781.600 Minuten und 346.896.000 Sekunden verurteilt. Nachricht von Ai Weiwei vom 25.12.09 Um Liu Xiaobo zu verurteilen, scheute man nicht die Verfassung und das Rechtsystem des Landes zu nehmen, 11 Jahre, der Richter machte sich nicht über sich selbst [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Nachricht von Ai Weiwei vom 25.12.09</strong><br />
Liu Xiaobo wurde für 11 Jahre, 4.015 Tage, 96.360 Stunden, 5.781.600 Minuten und 346.896.000 Sekunden verurteilt.</p>
<p><strong>Nachricht von Ai Weiwei vom 25.12.09</strong><br />
Um Liu Xiaobo zu verurteilen, scheute man nicht die Verfassung und das Rechtsystem des Landes zu nehmen, 11 Jahre, der Richter machte sich nicht über sich selbst lustig.</p>
<p><strong>Nachricht von Ai Weiwei vom 25.12.09</strong><br />
Wir wollen den Tag nie vorbei gehen lassen, damit Xiaobo seine Strafe nie angehen kann.</p>
<p><strong>Nachricht von Ai Weiwei vom 25.12.09</strong><br />
2020 wird Liu Xiaobo zurückkehren, wir sagen so, es ist zu spät, und wir sind sehr ungeduldig.</p>
<p>(die Nachrichten sind Ai Weiweis Twitter-Stream entnommen.)</p>
<p>auf <a href="http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,669002,00.html" target="_blank">http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,669002,00.html</a> findet sich folgendenes Zitat von Ai weiwei:</p>
<p>Der chinesische Künstler Ai Weiwei sagte in Peking, das Urteil gegen Liu Xiaobo diene dazu, &#8220;all jenen eine Warnung zu geben, die kein Blatt vor den Mund&#8221;. Der Versuch werde aber nach hinten losgehen. &#8220;Die heutige Welt ist anders. Eine solche Strafe wird noch mehr umfassende Diskussionen auslösen und mehr Aufmerksamkeit für solche Fälle schaffen.&#8221;</p>
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