<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>aiweiwei.blog.hausderkunst.de &#187; discussion</title>
	<atom:link href="http://aiweiwei.blog.hausderkunst.de/?cat=4&#038;feed=rss2" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://aiweiwei.blog.hausderkunst.de</link>
	<description>aiweiwei.blog.hausderkunst.de</description>
	<lastBuildDate>Mon, 05 Aug 2013 13:49:13 +0000</lastBuildDate>
	<language>de-DE</language>
		<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
		<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
		<item>
		<title>ai weiwei kritisiert die internetfreiheit in china und die todesstrafe</title>
		<link>http://aiweiwei.blog.hausderkunst.de/?p=2032</link>
		<comments>http://aiweiwei.blog.hausderkunst.de/?p=2032#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 03 Feb 2010 11:26:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[michaela arendt]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[politics]]></category>
		<category><![CDATA[Ai Weiwei]]></category>
		<category><![CDATA[Politics]]></category>
		<category><![CDATA[twitter]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://aiweiwei.blog.hausderkunst.de/?p=2032</guid>
		<description><![CDATA[ausgewählte twitternachrichten ai weiweis zwischen dem 21. und 26. januar. 7:21 AM Jan 21st from web „Der freie Geist ist unbezahlbar, er ist eine der Voraussetzungen für das Glück eines Menschen.“ Ein Kommentar Ai Weiweis zur Situation der Internetfreiheit in China. 11:39 PM Jan 21st from web Ai Weiwei befindet sich im amerikanischen Konsulat in [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>ausgewählte twitternachrichten ai weiweis zwischen dem 21. und 26. januar.</p>
<p>7:21 AM Jan 21st from web<br />
„Der freie Geist ist unbezahlbar, er ist eine der Voraussetzungen für das Glück eines Menschen.“<br />
Ein Kommentar Ai Weiweis zur Situation der Internetfreiheit in China.</p>
<p>11:39 PM Jan 21st from web<br />
Ai Weiwei befindet sich im amerikanischen Konsulat in Beijing.<br />
„Meinungsfreiheit und Glaubensfreiheit sind Kernwerte.“<br />
Ai Weiwei kritisiert die Rede von Hilary Clinton über die Internetfreiheit in China.<br />
„Hillary Clinton ist nicht nur ein Mensch, eine Frau, eine Mutter, eine Rechtsanwältin und Staatsoberhaupt, sie ist auch eine Zaonima [Wörtliche Übersetzung „Fick deine Mutter", was in etwa dem westlichen „Fuck you" entspricht.]“.</p>
<p>5:27 PM Jan 22nd from web<br />
„Die Freiheit des Internets in der Volkrepublik China ist eine tote, suizidale und getötete Freiheit.“</p>
<p>Am 26. januar zitiert Ai Weiwei einen Artikel, den ein Blogger 2007 veröffentlicht hat. Er benützt diesen Artikel als Kritik an der Situation in Sichuan und der Todesstrafe.<br />
„Jeder Mensch ist in diese Welt gleichberechtigt geboren. Alle Menschen sind von Geburt gleich und haben gleiche Rechte.<br />
Mitgefühl ist ein wertvolles Merkmal eines Menschen; ist die Möglichkeit für die wechselhafte Beziehung zwischen den Gefühlen einzelner Menschen und dem Geist anderer Menschen; ist die ideale Grundlage für Vertrauen, Austausch und Verständnis zwischen allen.<br />
Eine Welt ohne Mitgefühl ist eine Welt ohne Menschlichkeit, ist eine Welt ohne Lachen und Vertrauen, ist eine Welt der Gleichgültigkeit und Kraftlosigkeit. Eine solche Welt ist voll von Angst, Misstrauen, Neid, Hass und sie stellt den Untergang der Menschheit dar.<br />
Die von Menschen geschätzten Werte sind Freiheit, Gleichberechtigung und große Liebe und Menschenwerte.<br />
Alles, was die Natur des Lebens und den Gedankengang, Seele und Glaubensgrundsätze verhindert, ist eine Sünde und ein großes Verbrechen.<br />
Die Verfälschung der Lebenswerte und Gleichgültigkeit stellen auch eine Sünde dar.<br />
Todesstrafe ist eine Sünde, ist Darstellung der barbarischen Ethik, ist die Geringschätzung und Missachtung des menschlichen Lebens.<br />
Niemand kann über das Leben des Anderen entscheiden. Durch eine solche Methode entwickelt sich die menschliche Seele bergab.<br />
Der Mensch denkt und versteht das Leben und den Tod auf eigene Weise, er bildet sich ein, er kann sie erklären, aber er irrt sich. Das Leben und der Tod sind selbständig, sie brauchen keine Erklärung und Mitgefühl. Sie sind beide vollkommen und überschreiten die menschliche Erkenntnis davon.<br />
Glücklich leben bedeutet Respekt und Würdigung für das Leben zu erfahren. Aber der tiefste Schmerz zu Lebzeiten ist es, dass man die ganze Zeit die Werte des Lebens beschützen muss.“</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://aiweiwei.blog.hausderkunst.de/?feed=rss2&#038;p=2032</wfw:commentRss>
		<slash:comments>3</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>video: installation „soft ground&quot; and „rooted upon&quot;</title>
		<link>http://aiweiwei.blog.hausderkunst.de/?p=1995</link>
		<comments>http://aiweiwei.blog.hausderkunst.de/?p=1995#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 30 Jan 2010 14:05:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[michaela arendt]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[discussion]]></category>
		<category><![CDATA[so sorry]]></category>
		<category><![CDATA[rooted upon]]></category>
		<category><![CDATA[soft ground]]></category>
		<category><![CDATA[video]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://aiweiwei.blog.hausderkunst.de/?p=1995</guid>
		<description><![CDATA[mit der installation &#8220;soft ground&#8221; and &#8220;rooted upon&#8221; setzte sich ai weiwei direkt mit der geschichte des haus der kunst auseinander. der 380 quadratmeter große teppich &#8220;soft ground&#8221; ist die genaue nachbildung von 969 platten in halle zwei im haus der kunst und diesen so ähnlich, dass viele besucher ihn auf den ersten blick gar [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>mit der installation &#8220;soft ground&#8221; and &#8220;rooted upon&#8221; setzte sich ai weiwei direkt mit der geschichte des haus der kunst auseinander. der 380 quadratmeter große teppich &#8220;soft ground&#8221; ist die genaue nachbildung von 969 platten in halle zwei im haus der kunst und diesen so ähnlich, dass viele besucher ihn auf den ersten blick gar nicht wahrgenommen haben.</p>
<p>marino solokhov hat den aufbau der installation in einem film festgehalten. entstanden ist dieser zwischen dem 20. und 26. september 09 im haus der kunst. eine fotokamera (canon eos d40 / 10mm Weitwinkelobjektiv) auf einer hebebühne in ca. 6-7 m höhe löste über 3 1/2 tage lang alle 3 minuten per software aus. die so entstanden ca. 1200 bilder wurden hintereinander abgespielt und mit ton unterlegt. um am urspünglichen standort der kamera weiter tapezieren zu können, wurde nach 2 tagen die kamera auf der gegenüberliegenden raumseite installiert.</p>
<p><object width="425" height="344" data="http://www.youtube.com/v/HxrsJwlDAkM&amp;hl=de_DE&amp;fs=1" type="application/x-shockwave-flash"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/HxrsJwlDAkM&amp;hl=de_DE&amp;fs=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /></object></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://aiweiwei.blog.hausderkunst.de/?feed=rss2&#038;p=1995</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Abbau Remembering &#8211; Die Erinnerung verblasst?</title>
		<link>http://aiweiwei.blog.hausderkunst.de/?p=1973</link>
		<comments>http://aiweiwei.blog.hausderkunst.de/?p=1973#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 25 Jan 2010 19:54:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Teresa Lengl]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[art]]></category>
		<category><![CDATA[documentation > so sorry]]></category>
		<category><![CDATA[politics]]></category>
		<category><![CDATA[so sorry]]></category>
		<category><![CDATA[remembering]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://aiweiwei.blog.hausderkunst.de/?p=1973</guid>
		<description><![CDATA[Für knapp vier Monate waren die bunten Rucksäcke ein Blickfang in der Prinzregentenstraße. Nun, nach dem Ende der Ausstellung, kommt die altbekannte Kollonade des Museums wieder zum Vorschein. Die weithin sichtbare Erinnerung an die Erdbebenopfer von Sichuan schwindet somit wieder und gibt damit den Blick auf ein Gebäude frei, das in gewisser Weise selbst als Mahnmal [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Für knapp vier Monate waren die bunten Rucksäcke ein Blickfang in der Prinzregentenstraße. Nun, nach dem Ende der Ausstellung, kommt die altbekannte Kollonade des Museums wieder zum Vorschein.</p>
<p>Die weithin sichtbare Erinnerung an die Erdbebenopfer von Sichuan schwindet somit wieder und gibt damit den Blick auf ein Gebäude frei, das in gewisser Weise selbst als Mahnmal fungiert. </p>
<p> <img class="alignnone size-full wp-image-1976" title="remembering_abbau_fern1" src="http://aiweiwei.blog.hausderkunst.de/wp-content/uploads/2010/01/remembering_abbau_fern1.jpg" alt="remembering_abbau_fern1" width="430" height="315" /></p>
<p> <img class="alignnone size-full wp-image-1984" title="remembering_abbau_nah3" src="http://aiweiwei.blog.hausderkunst.de/wp-content/uploads/2010/01/remembering_abbau_nah3.jpg" alt="remembering_abbau_nah3" width="430" height="336" /></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://aiweiwei.blog.hausderkunst.de/?feed=rss2&#038;p=1973</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Bye bye, Weiwei!</title>
		<link>http://aiweiwei.blog.hausderkunst.de/?p=1907</link>
		<comments>http://aiweiwei.blog.hausderkunst.de/?p=1907#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 17 Jan 2010 21:30:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Teresa Lengl]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[art]]></category>
		<category><![CDATA[documentation > so sorry]]></category>
		<category><![CDATA[so sorry]]></category>
		<category><![CDATA[Abbau]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://aiweiwei.blog.hausderkunst.de/?p=1905</guid>
		<description><![CDATA[Ein Teil des chinesischen Teams, das schon für den Aufbau der Ausstellung zuständig war, ist auch für den Abbau wieder angereist. Unmittelbar nach Schließung der Ausstellung haben die Arbeiten begonnen. Cube Light ist erloschen, für die fragilen neolithischen Vasen steht schon eine Transportkiste bereit, und auch Bowl of Pearls wird noch in dieser Nacht in [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Teil des chinesischen Teams, das schon für den Aufbau der Ausstellung zuständig war, ist auch für den Abbau wieder angereist. Unmittelbar nach Schließung der Ausstellung haben die Arbeiten begonnen.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-1906" title="abbau-01" src="http://aiweiwei.blog.hausderkunst.de/wp-content/uploads/2010/01/abbau-01.jpg" alt="abbau-01" width="400" height="264" /></p>
<p>Cube Light ist erloschen,</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-1907" title="abbau-02" src="http://aiweiwei.blog.hausderkunst.de/wp-content/uploads/2010/01/abbau-02.jpg" alt="abbau-02" width="400" height="193" /></p>
<p>für die fragilen neolithischen Vasen steht schon eine Transportkiste bereit,</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-1908" title="abbau-03" src="http://aiweiwei.blog.hausderkunst.de/wp-content/uploads/2010/01/abbau-03.jpg" alt="abbau-03" width="400" height="267" /></p>
<p>und auch Bowl of Pearls wird noch in dieser Nacht in einer Kiste verschwinden.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://aiweiwei.blog.hausderkunst.de/?feed=rss2&#038;p=1907</wfw:commentRss>
		<slash:comments>3</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>So sorry &#8211; Resümee einer Aufsicht</title>
		<link>http://aiweiwei.blog.hausderkunst.de/?p=1886</link>
		<comments>http://aiweiwei.blog.hausderkunst.de/?p=1886#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 17 Jan 2010 15:19:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Teresa Lengl]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[art]]></category>
		<category><![CDATA[documentation > so sorry]]></category>
		<category><![CDATA[so sorry]]></category>
		<category><![CDATA[team]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://aiweiwei.blog.hausderkunst.de/?p=1886</guid>
		<description><![CDATA[Die Ausstellung Ai Weiwei &#8211; so sorry war ein voller Erfolg, wenn auch nicht immer ganz einfach für die, die als Aufsicht in der Ausstellung gearbeitet haben. Allein für den Raum mit Soft Ground und Rooted upon waren mindestens sechs Aufsichten eingeteilt, um die Besucher darauf aufmerksam zu machen, dass der Teppich aus Sicherheitsgründen nicht betreten werden [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Die Ausstellung Ai Weiwei &#8211; so sorry war ein voller Erfolg, wenn auch nicht immer ganz einfach für die, die als Aufsicht in der Ausstellung gearbeitet haben.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-1885" title="miriam_aufsicht_hdk" src="http://aiweiwei.blog.hausderkunst.de/wp-content/uploads/2010/01/miriam_aufsicht_hdk.jpg" alt="miriam_aufsicht_hdk" width="448" height="336" /></p>
<p>Allein für den Raum mit Soft Ground und Rooted upon waren mindestens sechs Aufsichten eingeteilt, um die Besucher darauf aufmerksam zu machen, dass der Teppich aus Sicherheitsgründen nicht betreten werden sollte. Viele Besucher übersahen das textile Kunstwerk schlichtweg und bemerkten dessen Existenz erst als sie schon darauf standen.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-1893" title="sonnenblumenkerne" src="http://aiweiwei.blog.hausderkunst.de/wp-content/uploads/2010/01/sonnenblumenkerne.jpg" alt="sonnenblumenkerne" width="400" height="400" /></p>
<p>Auch der haptische Reiz der von Bowl of Pearls und den Sonnenblumenkernen ausgeht hat des öfteren dazu geführt, dass Besucher hinengegriffen haben. Hier ist ein ganz schmaler Grat auszumachen zwischen der Intention Ai Weiweis, der überall herausfordert sich mit allen Sinnen mit der Kunst zu beschäftigen. Sei es Das Erfühlen, das Riechen, das Hören und natürlich das Sehen. Auf der anderen Seite bestand aber auch die Notwendigkeit die Kunstwerke unbeschadet zu erhalten.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-1898" title="bowl-of-pearls1" src="http://aiweiwei.blog.hausderkunst.de/wp-content/uploads/2010/01/bowl-of-pearls1.jpg" alt="bowl-of-pearls1" width="400" height="400" /></p>
<p>Das Haus der Kunst bedankt sich bei allen Aufsichten, die mit Ihrer Arbeit einen reibungslosen Ablauf der Ausstellung erst möglich gemacht haben.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://aiweiwei.blog.hausderkunst.de/?feed=rss2&#038;p=1886</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>ai weiwei: recht auf privatsphäre</title>
		<link>http://aiweiwei.blog.hausderkunst.de/?p=1871</link>
		<comments>http://aiweiwei.blog.hausderkunst.de/?p=1871#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 15 Jan 2010 08:44:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[anna schueller]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[discussion]]></category>
		<category><![CDATA[politics]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://aiweiwei.blog.hausderkunst.de/?p=1871</guid>
		<description><![CDATA[Auf die Ankündigung von Google, sich wegen Zensur und Hacker-Angriffen evtl. aus China zurückzuziehen, reagierten Regimekritiker und Internetaktivisten in Peking mit Beifall, Warnungen und Blumensträußen. Google gab bekannt, dass chinesische Menschenrechtsaktivisten über den Google Email-Dienst Gmail Opfer von Cyberattacken wurden und ihre Accounts mehrfach Phishing-Angriffen ausgesetzt waren. &#8220;China hat viele verschiedene Methoden, um gegen Regimekritiker [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Auf die Ankündigung von Google, sich wegen Zensur und Hacker-Angriffen evtl. aus China zurückzuziehen, reagierten Regimekritiker und Internetaktivisten in Peking mit Beifall, Warnungen und Blumensträußen. Google gab bekannt, dass chinesische Menschenrechtsaktivisten über den Google Email-Dienst Gmail Opfer von Cyberattacken wurden und ihre Accounts mehrfach Phishing-Angriffen ausgesetzt waren.</p>
<p>&#8220;China hat viele verschiedene Methoden, um gegen Regimekritiker vorzugehen, und versucht, in ihre privaten Gedanken und Handlungen einzudringen&#8221;, sagte Ai Weiwei, der Internetbenutzer schon auf eine Vielzahl heikler Fälle aufmerksam gemacht hat. &#8220;Die meisten Regimekritiker sind nicht sehr vorsichtig, was die Sicherheit anbelangt.&#8221;</p>
<p>Ai Weiwei begrüßte die Entscheidung Googles: &#8220;Durch seine heutige Ankündigung hat Google der Meinung vieler Leute Ausdruck verliehen, und das wird natürlich nicht nur China beeinflussen, sondern die ganze Welt. Die Diskussion über das Recht auf Privatsphäre und auf persönliche Rede- und Ausdrucksfreiheit ist meiner Meinung nach von größter Wichtigkeit&#8221;, sagt Ai.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://aiweiwei.blog.hausderkunst.de/?feed=rss2&#038;p=1871</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Ai weiwei: Google has expressed the opinion of a lot of people in china</title>
		<link>http://aiweiwei.blog.hausderkunst.de/?p=1863</link>
		<comments>http://aiweiwei.blog.hausderkunst.de/?p=1863#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 14 Jan 2010 13:11:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[anna schueller]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[discussion]]></category>
		<category><![CDATA[politics]]></category>
		<category><![CDATA[Google]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://aiweiwei.blog.hausderkunst.de/?p=1863</guid>
		<description><![CDATA[Google, the world&#8217;s top search engine, said it might shut its Chinese-language google.cn website after China-based cyber attacks on dissidents using its Gmail service. &#8220;We discovered that Google had been the target and that the hackers were accessing gmail accounts of Chinese human rights activists,&#8221; said Echikson, senior manager of communications for google. Chinese activists [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Google, the world&#8217;s top search engine, said it might shut its Chinese-language google.cn website after China-based cyber attacks on dissidents using its Gmail service. &#8220;We discovered that Google had been the target and that the hackers were accessing gmail accounts of Chinese human rights activists,&#8221; said Echikson, senior manager of communications for google. Chinese activists have long complained that China&#8217;s Communist Party has tightened its grip on the Internet, stifling the spread of information and ideas in the name of public safety and morals. Their complaints have now been echoed by the world&#8217;s biggest Internet firm and by Washington, where Hillary Clinton said the Chinese government should explain the attacks.<br />
&#8220;The surprise isn&#8217;t the hacking or censorship. That&#8217;s everywhere here,&#8221; said Liu Ning, a writer and blogger in Beijing. &#8220;The surprise is such a big company breaking the silence about all these problems &#8230; Until now, they&#8217;ve kept quiet.&#8221;<br />
Chinese artists and human rights activist Ai Weiwei says he welcomes Google&#8217;s announcement:<br />
&#8220;China uses a lot of tools to target dissidents, and tries to break into their private thoughts and actions &#8230; By doing this today, Google, at the very least, has expressed the opinion of a lot of people in the society on this kind of behavior and, of course, this will influence not just China, but the whole world. The discussion on the right to privacy, personal freedom of speech, and tolerance of expression, I think, is extremely important,&#8221; Ai says.<br />
Reuters / Radio free europe</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://aiweiwei.blog.hausderkunst.de/?feed=rss2&#038;p=1863</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Ordos 100</title>
		<link>http://aiweiwei.blog.hausderkunst.de/?p=1824</link>
		<comments>http://aiweiwei.blog.hausderkunst.de/?p=1824#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 13 Jan 2010 21:52:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Teresa Lengl]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[art]]></category>
		<category><![CDATA[so sorry]]></category>
		<category><![CDATA[ordos 100]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://aiweiwei.blog.hausderkunst.de/?p=1824</guid>
		<description><![CDATA[Seit dem Vogelnest wollte Ai Weiwei nicht mehr  als Architekt arbeiten. So auch bei Jiang Yuan Water Engineering Ltd., die ihm angeboten hatten, 100 Villen in Ordos, einer Stadt im Südwesten der Inneren Mongolei, zu bauen. Allerdings erklärte Ai Weiwei sich bereit das Projekt zu kuratieren.  Technische Details: 100 Villen auf 100 Grundstücken Grundstücksfläche zwischen 1216 und [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;">Seit dem Vogelnest wollte Ai Weiwei nicht mehr  als Architekt arbeiten. So auch bei Jiang Yuan Water Engineering Ltd., die ihm angeboten hatten, <a href="http://www.ordos100.com/" target="_blank">100 Villen in Ordos</a>, einer Stadt im Südwesten der Inneren Mongolei, zu bauen.</p>
<p>Allerdings erklärte Ai Weiwei sich bereit das Projekt zu kuratieren.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-1844" title="ordos_villenplan4" src="http://aiweiwei.blog.hausderkunst.de/wp-content/uploads/2010/01/ordos_villenplan4.jpg" alt="ordos_villenplan4" width="448" height="320" /></p>
<p> Technische Details:</p>
<ul>
<li>100 Villen auf 100 Grundstücken</li>
<li>Grundstücksfläche zwischen 1216 und 2144 qm²</li>
<li>Wohnfläche pro Villa: 1000 qm² verteilt auf 2 &#8211; 3 Geschosse</li>
</ul>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-1845" title="ordos_architektenausallerwelt1" src="http://aiweiwei.blog.hausderkunst.de/wp-content/uploads/2010/01/ordos_architektenausallerwelt1.jpg" alt="ordos_architektenausallerwelt1" width="448" height="318" /></p>
<p>Ai Weiwei wandte sich an Herzog &amp; De Meuron die ihm eine Liste von Hundert Architekten aus der ganzen Welt an die Hand gaben, die Ai Weiwei daraufhin für das Projekt Ordos 100 gewinnen konnte. Ein chinesischer Architekt ist nicht vertreten.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-1831" title="ordos_architekten_vorort" src="http://aiweiwei.blog.hausderkunst.de/wp-content/uploads/2010/01/ordos_architekten_vorort.jpg" alt="ordos_architekten_vorort" width="448" height="336" /></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://aiweiwei.blog.hausderkunst.de/?feed=rss2&#038;p=1824</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>11 mar 10: gespräch zwischen herta müller und ai weiwei</title>
		<link>http://aiweiwei.blog.hausderkunst.de/?p=1811</link>
		<comments>http://aiweiwei.blog.hausderkunst.de/?p=1811#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 12 Jan 2010 16:49:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[anna schueller]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[discussion]]></category>
		<category><![CDATA[politics]]></category>
		<category><![CDATA[Politics]]></category>
		<category><![CDATA[politischer Aktivist]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://aiweiwei.blog.hausderkunst.de/?p=1811</guid>
		<description><![CDATA[im rahmen der lit.cologne findet am 11 mar 2010 um 19.30 h im kölner schauspielhaus ein gespräch zwischen der literaturnobelpreisträgerin herta müller und dem künstler ai weiwei statt. thema: kunst und politik. uta baier, verantwortlich für den bereich kunst in &#8220;die welt&#8221; schreibt dazu: &#8220;zwar sind herta müllers erzählungen von bespitzelung und unterdrückung im kommunistischen [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>im rahmen der lit.cologne findet am 11 mar 2010 um 19.30 h im kölner schauspielhaus ein gespräch zwischen der literaturnobelpreisträgerin herta müller und dem künstler ai weiwei statt. thema: kunst und politik.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-1812" title="atemschaukel" src="http://aiweiwei.blog.hausderkunst.de/wp-content/uploads/2010/01/atemschaukel.jpg" alt="atemschaukel" width="110" height="180" /></p>
<p>uta baier, verantwortlich für den bereich kunst in &#8220;die welt&#8221; schreibt dazu:</p>
<p>&#8220;zwar sind herta müllers erzählungen von bespitzelung und unterdrückung im kommunistischen rumänien alles andere als beruhigend, aber immerhin sind sie &#8211; so seltsam das klingen mag &#8211; vertraut. die auswirkungen einer welt, die immer schneller, immer vernetzter, immer undurchsichtiger wird, beängstigen da viel mehr. selbst kunsthändler, galeristen und sammler, die vom weltumspannenden gleichmachungsprozess noch mehr profitieren als verleger, beschwören die kleine künstlerwelt, die sich aus den individuellen erfahrungen einer bestimmten person in einer bestimmten region speist.</p>
<p>deshalb liegt literaturnobelpreisträgerin herta müller ebenso im trend, wie der chinesische künstler ai weiwei, der sehr traurige kunst über die zerstörung der alten chinesischen kultur und die schrecken der neuen chinesischen politik macht. doch herr ai ist nicht in der komfortablen situation, auf ein untergegangenes land zurückzublicken. er macht tagesaktuelle kunst. einmal wurde er deshalb bereits von der polizei verprügelt, denn er recherchierte offenbar allzu intensiv und erfolgreich über die opfer des erdbebens von sichuan. seine kollegen wurden verhaftet, stehen unter hausarrest oder sind auf andere weise mundtot gemacht worden. doch weil china eine wirtschaftsmacht geworden ist, sehen viele gern am leid dieser menschen vorbei &#8211; obwohl sie eigentlich wissen könnten, was es bedeutet, von einem geheimdienst überwacht, verhört, verfolgt zu werden. spätestens jetzt, da alle auf die bücher von herta müller sehen.&#8221;</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://aiweiwei.blog.hausderkunst.de/?feed=rss2&#038;p=1811</wfw:commentRss>
		<slash:comments>4</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>state and public sphere &#8211; opponents in china?</title>
		<link>http://aiweiwei.blog.hausderkunst.de/?p=1802</link>
		<comments>http://aiweiwei.blog.hausderkunst.de/?p=1802#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 12 Jan 2010 14:44:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[anonymous chinese artist]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[discussion]]></category>
		<category><![CDATA[politics]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://aiweiwei.blog.hausderkunst.de/?p=1802</guid>
		<description><![CDATA[In a footnote to Habermas’ “Public Sphere: An Encyclopaedia Article,” Peter Hohendahl writes that “the state and the public sphere do not overlap, as one might suppose from casual language use. Rather they confront one another as opponents.” In China, the dominant public sphere and civil society discourse negates the Habermasian model, and claims that [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>In a footnote to Habermas’ “Public Sphere: An Encyclopaedia Article,” Peter Hohendahl writes that “the state and the public sphere do not overlap, as one might suppose from casual language use. Rather they confront one another as opponents.” In China, the dominant public sphere and civil society discourse negates the Habermasian model, and claims that the relationship between the public sphere and the state is not an antagonistic one.<br />
It is not difficult to understand why intellectuals in China have proposed a benign theoretical framework. Just last month we are reminded again that our freedom is in the state’s hands. On July 14 Xu Zhiyong, the head of Gong Meng,ii was arrested. Gong Meng was founded in October 2003 by Xu Zhiyong and a few other lawyers devoted to defending citizens’ rights. Since then, Gong Meng has been involved in several high-profile cases, providing legal support to victims of coal mine catastrophes, victims of poisonous milk powders, editors of Nanfang Dushi Daily who were punished for reporting SARS, etc. Xu Zhiyong was arrested on tax fraud charges, but activists and intellectuals believe the real reason behind the arrest was that the government has been pissed off by the public support Gong Meng has been so effectively masterminding in promoting social justice. Gong Meng understood the power of mass media and were adept at phrasing its legal pursuits within the boundary of law and official rhetoric so that media organizations could report its work without failing censorship. Media report in turn generated public outcry, forcing the government to acknowledge its mismanagement and punish relevant officials and business owners. Gong Meng not only was a huge annoyance to the state, but represented the rise of the public sphere and civil society, which increasingly threatens the boundless power currently enjoyed by the state and its stakeholders. It seems that the state understands Habermas unfailingly – the public sphere is the state’s opponent. Thus, the state is trying to destroy the public sphere in its infancy, or at least slow down its development as much as possible.</p>
<p>anonymous chinese artist</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://aiweiwei.blog.hausderkunst.de/?feed=rss2&#038;p=1802</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>
